Einsatzbereiche von Einplatinenrechnern

In Zeiten, in der Digitalisierung einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt, müssen heutzutage Industrie und Dienstleistungen, im Blick auf Technik und ihren vernetzten Interaktionen, stets sehr flexibel und automatisiert agieren können. Dies spiegelt sich auch in der Hardware und den computergesteuerten Anlagen wieder. Um den ständig wachsenden Ansprüchen entgegenzuwirken, setzten deshalb viele Unternehmen auf innovative Panel-PCs.

Unter einem Panel PC versteht man eine Art Computersystem in Form eines flachen LCD oder TFT-Displays mit Touchscreenfunktion. Meist kommen solche Systeme dann in der Industrie zum Einsatz als Anzeige-, Schalttafeln, digitalen Schaltschrank mit Anlageschemen und Bedienfelder sowie Bedienterminal. Dadurch wird vor allem eine bessere Prozessautomatisierung erzeugt und die Visualisierung von Ereignissen und Daten wird um einiges erleichtert. Gerade Schnittstellen innerhalb der Prozesse profitieren im besonderen Maße, da sie wichtige und relevante Informationen ohne Verzögerungen sofort erhalten.

Ein weiterer Vorteil, der durch Panel PCs realisiert wird, ist die Möglichkeit größere Maschinenanlagen steuern zu können. Die Auswertung und die Verarbeitung von Daten findet vor Ort statt, d. h. Grunddaten können gleich an der Maschine manuell eingetragen oder abgeändert werden. So werden anschließend alle eingegeben Informationen direkt nach Registrierung kommuniziert und bekannt gegeben. Des Weiteren lassen sich komplexe Algorithmen im System integrieren, die vollautomatisch Maschinen oder Roboter selbstlernend navigieren, sodass Ausfallzeiten deutlich minimiert werden können und durch die Anwendung von KI auch die Qualität und Performance um einiges gesteigert werden kann.

Dabei verfügt ein sogenannter Box-PC über eine außerordentlich hohe Rechenleistung sowie einen modernen und leistungsfähigen Prozessor. Darüber hinaus können die Box-PCs ebenfalls mit zusätzlichen Grafikkarten bestückt sein, die eine breite und schnelle Bildbearbeitung gewährleisten. Ferner werden die Geräte mit einem ausgedehnten Eingangspannungsbereich bis 48 V bewirtschaftet, weshalb eine dauerhafte Inanspruchnahme, ohne Ausfälle garantiert werden kann. Dazu dienen auch eingebaute Kühler bzw. Ventilatoren, die das System vor Überhitzung schützt und die Geräte von Verschmutzungen und Staub freihalten.

Bei Entscheidung sich für ein Gerät zu entscheiden, kann ebenso die Auswahl des richtigen Touchscreens eine Rolle spielen. Beispielsweise gibt es Touchscreens mit resistiver Technologie, die auf jede Art von Druck reagiert. Dabei sind im Innern zwei leitende Schichten, die jeweils von einer isolierten Schicht voneinander separiert sind. Beim Berühren allerdings treffen die zwei Schichten aufeinander und es wird Strom aktiviert. Dort wo der Druck ausgeübt wird, konzentrieren sich danach die Kontaktpunkte im System. Resistive Technologie sind darum sehr präzise und in der Herstellung sehr günstig, allerdings im Vergleich zu einem Touchscreen mit kapazitativer Technologie weniger robust.

Bei Touchscreens mit kapazitativer Technologie befindet sich eine Schicht direkt auf der Glasschicht. Durch das Berühren mit der Hand entsteht Ladung, die das System erkennt und über Sensoren den Kontakt koordiniert. Solche Systeme haben eine erhöhte Leuchtkraft, sodass eine Bildbearbeitung deutlich flüssiger verbreitet werden kann. Im Vergleich zur resistiven Methode lassen sich die Anwendungen allerdings nicht mit jeder Art von Druck ausüben. So funktioniert der Touchscreen nicht, sofern der Anwender Handschuhe trägt.

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